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Warum du reisen solltest wenn du jung bist

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10 Gründe zu reisen wenn du jung bist

Als ich angefangen habe noch mal zu studieren, ist mir eine Sache besonders aufgefallen: Die Leute sind verdammt jung (oder ich bin verdammt alt, aber das ist natürlich Ansichtssache). Im 1. Semester kamen diese ganzen Vorstellungssachen. Zwischen dem ein oder anderen Bierchen inner Kneipe kam man ins Gespäch und immer wieder die Standard-Frage „Achso, und was hast du vorher so gemacht?“. Ja und dann ging’s los. Die Kurzversion: Ich war eine Zeit im Ausland. Die längere ist, dass aus einem halben Jahr plötzlich 2 wurden. Als Reaktion kam dann oft „Wow, das ist ja cool, das würde ich auch so gerne machen“. Hä? Na dann mach’s doch! Die meisten der Leute, die ich am Anfang meines Studiums kennen gelernt hatte, waren zwischen 18 und 21 Jahren alt und das wirklich Erschreckende: manche waren noch nie lange weg. Die haben noch nix gesehen von der Welt. Ich war dann neugierig und hab sie gefragt, warum sie denn nicht ins Ausland fahren wenn ihnen die Idee so gut gefällt. 

„Ich habe einen Freund, ich will nicht so lange weg.“
„Ich weiß nicht wo ich hin fahren soll?“
„Ich will nicht weg von meinen Eltern, Freunden,…“
„Ich hab kein Geld.“ „Ich habe keine Zeit.“ „Das passt grade einfach nicht.“
„Ach ich will erst mal studieren und was sicher haben. Dann kann ich ja immer noch weg.“ Aha. 

All das sind Ausreden. Ich habe solche Ausreden auch lange genug benutzt. Bin während der Schulzeit kein Jahr ins Ausland. Hab nicht mal bei ’nem Schüleraustausch mitgemacht. Ich habe mich einfach nie raus getraut. Urlaub, klar. Aber alleine länger weg? Ich war nach dem Abi nicht im Ausland. Und hab es meine ganze Ausbildung lang immer wieder bereut.

Bis es einfach irgendwann Klick gemacht hat.

Meine Reiserfahrungen haben mich verändert. Und sie werden auch dich verändern. Also los, hau ab, spring ins kalte Wasser!

Lies hier meine 10 Gründe, warum du reisen solltest, wenn du noch jung bist:

 

1. Reisen verändert deinen Blick auf die Welt.

Während deiner Reisen wirst du feststellen, was wirklich zählt. Im Leben. In Freundschaften. In der Liebe. Du wirst viele Menschen kennen lernen, mit vielen verschiedenen Lebenskonzepten, die du dir nie hättest vorstellen können. Und das sie funktionieren. Und das die Menschen damit glücklich sind. Und du wirst nach und nach merken, was dich glücklich macht. Die Zeit während deiner Jugend hat dich geformt und zu dem Menschen werden lassen, der du nun bist. Doch auch als „junger Erwachsener“ (so beschissen dieses Wort auch klingt, aber ich finde kein anderes) ist deine Sicht auf die Welt noch dabei sich zu formen. Wenn du älter wirst, wirst du vermutlich mehr Verantwortung haben. Nicht nur für dich, sondern auch für andere. Und es wird immer schwerer sein, sich dem System zu entziehen, in dem zu lebst. Also nutze diese Zeit, jetzt, wo man noch Scheiße machen kann. Wo man noch nicht für jede Handlung die Konsequenzen kalkulieren muss. Tu deiner Weltanschauung den Gefallen wachsen zu dürfen, solange dein Blick noch nicht zu sehr eingeschränkt wird. Mache Fehler, bereue Dinge die du getan hast. Aber bereue nicht, sie nicht getan zu haben. 


2. Reisen macht dich gelassen.

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© Dudarev Mikhail/Shutterstock

 

Reisen gibt dir viel Zeit, dich mit dir selbst zu beschäftigen. Nachzudenken. Eine innere Ruhe zu entwickeln. Auf dich selbst zu hören, deine innere Stimme kennen zu lernen und wahrzunehmen. Mit dir selbst alleine zu sein. Und Reisen wird dir zeigen, dass die Zeit alle Probleme löst. Das es nichts gibt, was sich nicht mit der Zeit lösen lässt. Das du aus Fehlern lernen kannst. Das dich jeder Schicksalsschlag härter werden lässt. Das jede negative Erfahrung ein Teil deiner Lebenserfahrung wird. 


3. Reisen zeigt dir, dass es noch so viel mehr zu entdecken gibt.

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Einmal auf Reisen wirst du feststellen, dass es nichts besseres gibt als zu entdecken. Der Mensch ist ein neugieriges Wesen. Hast du einmal neues erlebt und ein positives Erlebnis gehabt, so wirst du immer mehr sehen wollen. Riechen wollen. Schmecken wollen. Fühlen wollen. Vor allem in dir selbst. To travel is the only thing that makes you richer. 


4. Reisen zeigt dir, dass es nicht immer nur um dich geht.

Sondern das du nur ein winzig kleiner Teil der Welt bist. Das es so viele unterschiedliche Menschen gibt, so viele Länder, Städte, Meere, Flüsse. Und das sich auch alles ohne dich weiter dreht. Das es Menschen gibt, die wichtigere Probleme haben als ein kaputtes Handyladekabel. Das es Lebensumstände gibt, die schrecklich sind. Das viele Menschen arm leben, Angst haben, unterdrückt werden. Aber auch, dass nach jedem Regenschauer die Sonne wieder scheint. Das oftmals die kleinen Dinge im Leben wichtig sind und den Unterschied machen. Und das du mit kleinen Dingen das Leben mancher Menschen, Tiere, Lebewesen verändern kannst. 


5. Reisen lässt dich neue Herausforderungen annehmen.

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Du wirst wachsen. Über dich selbst hinaus. Dinge, von denen du nie gedacht hättest, dass du sie schaffen kannst wirst du erreichen. Du wächst mit deinen Aufgaben. Flugangst? Hatte ich auch. Habe ich sogar manchmal immer noch wenn ich lange nicht geflogen bin. Angst vor Spinnen oder Schlangen und daher nicht in den Regenwald? Ich hasse Spinnen. Aber sich davon abhalten lassen und so vieles nicht kennenlernen? Das einzige was du tun musst ist deine Komfortzone zu verlassen. Und zwar jetzt. 


6. Reisen bildet.

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Travel is the best university. Deine Reisen werden dir helfen gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Politische Systeme, Wirtschaftsordnungen und deren Auswirkungen. Du wirst besser verstehen, was Gentrifizierung ist. Was Marginalisierung und soziale Schere bedeutet. Und du wirst viel über Geografie lernen. Der höchste Wasserfall? Die tiefste Schlucht? Das klarste Wasser? Reisen wird die Geschichte zum Leben erwecken. Du wirst sehen, was Conquista und Missionieren bedeutet, wie die Inkas gelebt haben. Und plötzlich wird dir klar, wie alt die Erde ist, wie wichtig Umweltschutz ist und wie schnell Lebensraum zerstört werden kann. 


7. Reisen lässt dich interessante Leute kennen lernen.

Du wirst auf deinen Reisen viele Leute treffen, nette, blöde, lustige und vielleicht beste Freunde. Viele werden dich schockieren, viele dich beeindrucken. Aber alle werden zu deiner Erfahrung beitragen und werden dein Menschenbild erweitern. Du wirst viel über Vertrauen lernen und das man manche Menschen nicht lange kennen muss um zu wissen, dass sie so ticken wie man selbst. Du wirst toleranter werden. Wenn du von deinen Reisen zurück kommst, wirst du merken, dass sich dein Menschenbild verändert hat, dass du alte Freunde anders siehst als früher und dich über so manche Bekannte nicht mehr so aufregst, wie du es vielleicht früher getan hättest. 

© Putthipong Sukjaroen/Shutterstock

© Putthipong Sukjaroen/Shutterstock


8. Reisen bringt dir bei gesellschaftskritischer zu werden.

Und das ein „normales Leben“ nicht immer das beste ist. Denn was ist schon „normal“ und wer bestimmt das eigentlich? Und überhaupt, warum muss man so leben wie es einem eingetrichtert wird? Wieso muss man mit 22 schon einen abgeschlossenen Bachelor haben und zielstrebig auf den Abschluss seines Masters hinarbeiten um dann einen 9to5-Bürojob anzunehmen, ein Häuschen zu kaufen und sesshaft zu werden? Und warum konsumieren wir eigentlich so endlos viel und sind so eine eklige Wegwerf-Gesellschaft? Und warum wird man als egoistisch oder sogar verantwortungslos bezeichnet, wenn man sich selbst und seine Träume verwirklicht? Reisen wird dir viele Leute zeigen, die outside the box denken und dir Mut geben deine Ideen und Wünsche zu realisieren. 


9. Reisen zeigt dir das es egal ist woher du kommst, aber es trotzdem schön ist wieder nach Hause zu kommen. 

Du wirst merken, dass Heimat überall sein kann. Zumindest habe ich das gemerkt. Oder warum rutscht es einem manchmal raus „Lass uns nach Hause gehen“ wenn wir eigentlich das Hotelzimmer oder Zelt meinen wo wir grade schlafen? Heimat ist für mich irgendwie ein abstraktes Konstrukt, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich fühle mich zu Hause, wo die Menschen sind die ich liebe. Und daher tut es auch wahnsinnig gut nach einer langen Reise die Menschen wieder zu sehen, die man am meisten vermisst hat. Und das Zusammensein wertzuschätzen. 


10. Reisen lässt die Welt kleiner werden. Und größer.

Früher war für dich die Vorstellung „Brasilien“ unendlich weit weg. Alles daran. 12 Stunden Flug. Fremde Menschen, fremde Sprache, fremdes Essen, fremde Gerüche. Warst du einmal da, ist dir alles bekannt, vertraut. Und du wirst sehen, dass ein 12 Stunden Flug nicht die Welt bedeutet. Die Welt wird kleiner. Und sie wird gleichzeitig größer, denn dein Horizont erweitert sich einfach immer weiter, du willst immer mehr sehr, mehr erleben, mehr Eindrücke, mehr leben. Und das ist das wundervollste am Reisen: Das es kein Ende gibt. :)

Wenn dir diese 10 Gründe noch nicht gereicht haben, dann schau doch mal bei Trip Logic, da findest du noch 100 weitere. ;-)

Und wenn du jetzt richtig Bock bekommen hast zu verreisen, dann schau dir unbedingt meine Serie der Backpacking Tipps für Einsteiger an!

Warum das auch alles auf jede Altersklasse zutrifft, und warum du auch reisen solltest, wenn du nicht mehr ganz so jung bist, hat Mischa in diesem tollen Gastartikel geschrieben.


Und du? Warum sollte man reisen, wenn man jung ist? Was hält dich vom reisen ab?

Titelbild: © maga/Shutterstock

23 Comments

  • mai sagt:

    einfach großartig, liebe anne. du hast meine gedanken in worte gefasst. reisen ist absolut die beste art sich selbst kennenzulernen und andere menschen und die welt besser zu verstehen. ich freu mich drauf mehr von dir zu lesen.
    – mai

  • Simone sagt:

    Liebe Anne,
    vielen Dank für diesen großartigen Blogbeitrag, der mich mal wieder zum Nachdenken bringt und mein Fernweh anstachelt :-)

    Liebe Grüße,
    Simone

  • Ivana sagt:

    Hi Anne,
    stimmt schon, aber ich bin ein paar Jährchen älter und ich sage: Du bist nie zu alt zum reisen und auch nicht zum backpacken. Wahrscheinlich komme ich Dir mit 46 wie ein Dinosaurier vor, aber im letzten Jahr war ich allein mit dem Rucksack auf Sri Lanka unterwegs und heuer steht Nepal an, auch wieder allein und mit Rucksack. Deine Aussagen gelten aber für jedes Alter.

    Liebe Grüße,
    Ivana

    • Anne sagt:

      Liebe Ivana,
      der Blogpost bezieht sich einfach genau auf den Aspekt, dass man Reisen als junger Mensch anders wahrnimmt als als älterer. Ich selbst zähle mich mit 25 Jahren zu den „jüngeren“, stelle aber schon jetzt fest, dass sich die Art und Weise wie ich reise anders angehe als vor 8 Jahren. Lass mich noch mal 20 Jahre älter werden und ich glaube auch dann, dass sich die Art und Weise wie ich reise dann verändert haben wird. Vielleicht reise ich mit 46 auch noch mit dem Rucksack durch Sri Lanka, trotzdem werde ich die Erfahrungen anders aufnehmen und verarbeiten als ich es mit 20 mache.
      Die Aussagen im Blogpost gelten definitiv für alle, egal welchen Alters. Trotz alledem ging es mir in dem Blogpost darum, junge Menschen zu motivieren JETZT die Welt kennen zu lernen und nicht erst in 20 Jahren damit anzufangen und es immer weiter rauszuzögern. Ist alles eine Sache der Perspektive, denke ich.
      Wer weiß, vielleicht liest du von mir ja die die Fortsetzung in 30 Jahren „Warum du reisen solltest wenn du nicht mehr ganz so jung bist“ – Perspektiven ändern sich ja auch ;-)
      Liebe Grüße, Anne

  • Hendrik sagt:

    Hallo Anne,

    ich zitiere mal aus einem eigenen Blogpost:

    „Wenn du die Welt erobern willst, mache es, solange du jung bist. Später hast du da vielleicht keinen Bock mehr drauf. Gemütliche All-Inclusive-Urlaube mit Familie oder Ehefrau/Ehemann kannst du immer noch machen, wenn du alt, faltig und runzlig bist. Wenn irgendwann die ersten grauen Haare sprießen, wirst du es vielleicht bereuen, deine Abenteuerlust der Jugend nicht genügend ausgelebt zu haben. Ein Gefühl, etwas verpasst zu haben: das Bedauern, früher nicht mutig genug gewesen zu sein, seine eigenen Träume auszuleben. Wenn man alleine reisen möchte, ist es empfehlenswert, seine Pläne in die Tat umzusetzen, solange man jung und unabhängig ist. Nämlich JETZT!“

    Du sprichst mir mit deinen Gründen also vollkommen aus der Seele. Reisen fördert gerade in jungen Jahren die eigene Persönlichkeitsentwicklung, das sollte man ausnutzen :) Schöne Auflistung!

    Gruß Hendrik

    • Anne sagt:

      Hallo Hendrik! Danke für deinen Kommentar. Du hast absolut Recht und meine Gedanken perfekt ergänzt! Magst du den Link zu deinem Artikel hier noch teilen? Würde mich freuen!

  • Janine sagt:

    Schöner Artikel Anne :)….teile ich zu 100%. Gründe etwas nicht zu tun, gibt es zur Genüge. „Das hat weder Hand noch Fuß“, „Davon kann ich nicht leben“, „Wie geht’s danach weiter“ sind alles Ängste, die uns auch ausbremsen. Ängste, die uns davon abhalten unserem Bauchgefühl oder das was unser Herz uns sagt, nicht nachzugehen. Das habe ich auch in meinen Artikel „Mein Weg ins Nomadentum“ beschrieben, ebenso warum „Alleinreisen cool ist und mutiger macht“ :).

  • Janine sagt:

    Ja, ja, ja…10x Ja!!!! Ein toller Artikel.
    Gerade die 4. und die 6. finde ich toll. Ich muss zugeben, dass ich bei manchen Ländern nicht immer weiß, wo sie auf der Landkarte genau liegen. Eine Reise gibt mir aber Bezug zu ihnen und ich finde sie im Schlaf auf der Landkarte. Das aber ist ja gar nicht das wichtigste. Wichtiger ist eben der Bezug insofern, dass ich plötzlich die Lebensumstände dort kenne, die Kultur, die geselschaftlichen Gegebenheiten.

    Als wir letztes Jahr in Panama waren und auf einer kleineren Insel extrem viel Plastikmüll im Meer gesehen haben, war ich erst schockiert und dann wurde mir bewusst, das Umweltschutz eigentlich nur für die „Reichen“ begreifbar ist. (Abgesehen von Naturvölkern wahrscheinlich die Eins sind mit Ihrer Umwelt).
    Menschen die jeden Tag um ihr Überleben kämpfen, also von einen Tag in den nächsten leben, was kümmert die das Plastik? Dort wo noch nicht mal Infrastruktur vorherrscht um Müll abtransportien zu können. Das Leben hat so viele verschiedene Perspektiven.

    Ich bin froh, dass mir das Reisen die Augen öffnet und ich die Welt besser verstehen kann.

    Abgesehen davon, finde ich auch, das das junge Reisen allein der Gesundheit wegen schon von Vorteil ist. Bei 40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 90% kann ich mir ein unbeschwertes Klettern auf die Tempel von Angkor (z.B.) mit 70 Jahren und Athrose nicht mehr so schön vorstellen. Außerdem verschieben sich die Interessen mit den Jahren auch. Alles was ich jetzt toll finde, möchte ich auch jetzt gern machen!

    Ich plädiere auch für Reisen! Reisen so lange man Jung ist, man älter wird und alt ist. Aber jedes Reisen wird anders sein. Und wenn man mit 45 erst anfängt und richtig Blut geleckt hat, dann ärgert man sich bestimmt über die letzten 25-30 Jahre in denen man schon so viel hätte sehen können.

    Danke für den schönen Artikel, den man sich auch gut an den Kühlschrank hängen könnte. :)

    LG Janine

    • Anne sagt:

      Hey Janine,
      danke für deinen tollen Kommentar :)
      Ich finde es auch manchmal komisch in anderen Ländern, wie offensichtlich Leute einfach ihre Umwelt verpesten.
      In Peru bin ich 3 Tage lang auf dem Amazonas gefahren, und manche Leute haben ihren Müll einfach von Bord geschmissen, platsch ab in den Amazonas damit!
      Sowas kann ich nicht wirklich nachvollziehen, aber es hat auf jeden Fall mit gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen zu tun. Wenn es zum Beispiel keine wirkliche Mülltrennung gibt und sowieso jeder seinen Müll hinschmeißt wo er will, dann ist es ja kein Wunder, das das über Generationen immer so weiter getragen wird….
      So viel Müll im Meer zu sehen wie du in Panama, das ist schon echt traurig.
      Aber hättest du es nicht live gesehen, dann könntest du es dir vielleicht auch einfach nicht so gut vorstellen. Es ist genau wie du schreibst, man lernt manche Dinge einfach besser zu verstehen.
      Danke für deinen schönen Kommentar und viele Grüße!

      PS: Schönen Blog hast du da! Viel Erfolg damit!

  • Philipp sagt:

    Das motiviert, am besten ist es z.B. zwischen Bachelor und Master, später im Beruf wird es sehr schwierig!

  • Ben sagt:

    Love it!!!

    Da bekomme ich gleich wieder ultimatives Reise-Fieber…

    Und hey, einige deiner Punkte decken sich mit meinen: http://anti-uni.com/3-gruende-zu-reisen-solange-du-jung-bist/ (da steht zwar 3, aber es sind dann doch ein paar mehr geworden… ;) )

    Happy travels!

    Ben

    • Anne sagt:

      Lieber Ben,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar, dein Artikel gefällt mir super! Danke fürs Teilen!
      Wir sehen uns bestimmt (spätestens) auf der DNX wieder!
      Liebe Grüße
      Anne

      • Martin sagt:

        Hallo Anne,

        wie immer stimme ich in der Theorie zu, reisen und Entwicklung ist unbezahlbar wichtig.

        Jedoch wundere ich mich, warum nie der finanzielle Aspekt erwähnt wird.

        Der einzige Grund, warum ich im Büro sitzt statt Costa Rica zu erkunden ist, dass ich nun-mal Geld verdienen muss. Und im Studium wäre ein Flugticket allein schon viel Geld gewesen.

        Was kann man da machen?

        • Anne sagt:

          Hallo Martin,

          danke für deinen Kommentar. Reisen muss ja nicht unendlich teuer sein. Es kommt auf deine Ansprüche an und darauf, wo deine Prioritäten liegen.
          Der Flug ist ja auch oftmals das teuerste an der Sache. Desto länger man in einem Land bleibt, desto günstiger wird es ja meist auch.
          Ich denke, dass es nicht all zu schwer ist für eine Reise zu sparen.
          Weniger essen gehen, weniger shoppen und mehr sparen. Außerdem kannst du deine Wohnung untervermieten etc.
          Der finanzielle Aspekt wird oft auf Blogs behandelt. Dieser Blogpost soll einfach motivieren und den Leuten zeigen, dass sie unheimlich viel verpassen, wenn sie nicht über den Tellerrand schauen :)
          LG
          Anne

  • Anna sagt:

    Ich bereue es im Nachhinein auch, nicht früher gereist zu sein. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Nicht, dass ich es nicht gewollt hätte. Ich wollte zu Schulzeiten für ein Jahr in die USA. Stipendium habe ich nicht bekommen, selbst finanzieren war zu teuer. Es hätte bestimmt Möglichkeiten gegeben, aber ich habe sie nicht gesucht, leider. Ich wollte ein Auslandssemester machen, dachte aber, ich müsse mein Studium durchziehen. Außerdem hatte ich ja Freund und Nebenjob. Immerhin habe ich die Semesterferien zum Reisen genutzt. Und ich weiß heute, dass vieles von dem was ich früher dachte falsch ist.

    Es ist zwar nie zu spät, mit dem Reisen anzufangen. Aber ich hoffe, dass diesen Text viele junge Menschen lesen, die genau so denken wie ich dachte und sich überzeugen lassen :)

    Liebe Grüße! Anna

    • Anne sagt:

      Hey Anna!
      Mir geht es ganz genauso. Irgendwie war immer was, was einen davon abgehalten hat. Ich finde, viel ist aber auch unser System daran Schuld. Man hat das Gefühl man darf bloß keine Lücke in seinem perfekten Lebenslauf haben, alles muss durchgezogen werden…. Ich glaube deswegen haben auch so viele Leute Angst einfach mal von diesem Muster abzuweichen und ein paar Monate einfach mal das zu tun, was Ihnen Spaß macht!
      Danke für deinen Kommentar! :)
      Liebe Grüße
      Anne

  • Franzi sagt:

    Sehr schöner Artikel! Mich hat es auch unglaublich viel Überwindung gekostet, nach dem Studium auf Reisen zu gehen. Aber im Nachhinein betrachtet war es das Beste, was ich jemals gemacht habe :-) LG Franzi

    • Anne sagt:

      Ich glaube, so geht es sehr vielen. Die Überwindung fällt vielleicht erstmal schwer und alles wirkt kompliziert. Aber später merkt man, dass einem eigentlich nichts passieren kann. :) Danke für deinen Kommentar und viele Grüße

  • […] interessante Artikel zum Thema: Anne von Going Vagabond schreibt wundervoll darüber im Artikel Warum du reisen solltest, wenn du jung bist. Einen wirklich schönen Artikel zum Thema hat auch Julia von Globusliebe geschrieben: Eine […]

  • Pascal sagt:

    Hey Anne:)
    Ich fand deinen Artikel so cool, dass ich mir ein paar Ideen von dir geklaut habe und mit meinen gemischt habe.
    So bin ich auf meine eignen 11 Gründe gekommen, warum man in seinen Zwanzigern reisen sollte.
    Falls du den Artikel lesen willst, dann findest du ihn hier:

    http://pascalkeller.com/11-grunde-zu-reisen-solange-du-noch-in-deinen-zwanzigern-bist/

    Mach weiter so und beste Grüße aus Bayern :)
    Pascal

  • […] Mich hat das Reisen auf jeden Fall deutlich mutiger, selbstbewusster und weltoffener gemacht. Ungewisse Situationen machen mir weniger Angst als vorher. Ich habe gelernt, dass  es eigentlich aus jeder Sache einen Ausweg gibt und alles eine Lösung hat. Selbst in Peru mit gesperrter Bankkarte zu stehen, wegen eines Vulkansausbruchs in Island nicht zurückfliegen zu können oder wegen Überbuchung einen Umweg von Brasilien über Chile zu fliegen und das alles auf portugiesisch zu regeln, obwohl ich davon kein Wort spreche. Reisen hat mich lockerer gemacht und mir gezeigt, dass es irgendwie immer weiter geht. Darum finde ich auch, dass man unbedingt Reisen sollte, wenn man jung ist.  […]

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