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Peru Rundreise – 10 Kultur- und Naturhighlights, die auf deiner Route nicht fehlen sollten

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Du planst eine Reise nach Peru und suchst nach Tipps, welche Kultur- und Naturhighlights du auf keinen Fall verpassen solltest? Mehrere Reisen durch Peru haben mich nun schon in die verschiedensten Ecken des Landes gebracht. Einige davon sind auf dieser Liste gelandet. Von Norden nach Süden, von Costa (Küste) über Sierra (Berge) nach Selva (Dschungel), ja, Peru ist vielseitig, und genauso vielseitig sind auch seine Highlights. Vieles davon sind Erlebnisse, die du dein Leben lang nicht vergessen wirst.

 Perurundreise

1. Die Tempel Chan Chan und die Sonnen- und Mondtempel

Der Norden Perus bietet unzählige sogenannte „Huacas“, also Tempel, die noch aus der Prä-Inka-Zeit stammen. Die Stadt Chan Chan gehört zur Kultur der Chimú und befindet sich zwischen Trujillo, der drittgrößten Stadt des Landes, und dem kleinen Fischerdorf Huanchaco, wo ich zwei Jahre gelebt habe. Die Ruinen sind teilweise sehr gut erhalten. Chan Chan war über 2000 Jahren die vermutlich größte Stadt Lateinamerikas. Auch die Sonnen- und Mondtempel befinden sich nahe Trujillo. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

 

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2. Kuelap

Die imposante Festung Kueláp liegt in der Nähe Chachapoyas und wird auch als „das zweite Machu Picchu“ bezeichnet. Hier wirst du allerdings deutlich weniger Touristen treffen als in Machu Picchu. Kueláp befindet sich auf knapp 3000 Metern und ist nicht nur wegen seiner Ruinen spannend, sondern bietet vor allem auch einen tollen Ausblick in die umliegenden Berge und Täler. Das Volk der Chachapoya, der „Nebelkrieger“ oder „Wolkenmenschen“ lebte einst hier hoch oben. Sie sollen größer und weißer gewesen sein als andere indigene Stämme.

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3. Gocta

Der Wasserfall Gocta ist mit seinen 771m der dritthöchste Wasserfall der Welt. Je nach Saison fällt mal mehr, mal weniger Wasser runter. Dennoch ist der Wasserfall absolut spektakulär, vor allem, wenn man seine noch junge Geschichte betrachtet: Er wurde nämliche erst 2002 von einem deutschen Entwicklungshelfer „entdeckt“. Natürlich kannten die Peruaner den Wasserfall schon deutlich länger, nur wurde er bis dato nicht vermessen, noch war es eine touristische Attraktion. Die Einwohner der Umgebung haben uns damals erzählt, dass der Sage nach eine Art Wasserhexe am Fuße des Wasserfalls lebt und einen Schatz hütet. Wer sich dem Wasserfall nähert, der muss um sein Leben fürchten. Auch dies war einer der Gründe, warum der Wasserfall lange nicht erforscht wurde. Der Weg dorthin ist wahnsinnig schön und führt quer durch die Natur. Auch hier trifft man eher selten andere Wanderer.

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4. Der Amazonas

Jedem, der eine Reise in den Regenwald plant, würde ich die Reise auf einem Frachterschiff nach Iquitos empfehlen. 3 Tage und 2 Nächte geht es durch den Dschungel. Geschlafen wird in Hängematten auf Deck. Es ist anstrengend und intensiv, aber eine Erfahrung, die man so vermutlich nicht noch einmal macht. Zwischendurch wird an kleinen Dörfern angehalten, Waren werden ein- und ausgeladen und Frauen verkaufen Obst an Deck (Ich sag nur eine Staude Bananen für 30 Cent!). Auf keinen Fall sollte man genügend Wasser vergessen. Am besten direkt einen großen Kanister für mehrere Tage einplanen. Belohnt wird man mit bunten Sonnenuntergängen über dem Amazonas und vielen Begegnungen mit Einheimischen an Deck.

 

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5. Paracas

Die Islas Ballestas liegen im Distrikt Paracas und sind ein wunderschönes Ausflugsziel mit dem Boot. Hier leben unendlich viele Seelöwen, Robben, Delfine, Blaufußtölpel und Millionen weiterer Vögel. Eine Bootstour ist auch relativ spontan am Pier von Paracas buchbar.

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6. Arequipa

Arequipa wird auch als „die weiße Stadt bezeichnet und liegt auf ca. 2300 Metern Höhe. Somit ist es eine sehr angenehme Etappe auf den Weg Richtung Süden bzw. in höhere Regionen. Die Altstadt ist wunderschön, im Hintergrund sieht man den Misti, einen schneebedeckten Vulkan und gleichzeitig ist es ein sehr guter Ausgangspunkt, um in einer mehrtägigen Tour den Colca Canyon zu entdecken.

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7. Der Colca Canyon

Der Colca Canyon liegt ca. 100 km und viele weitere Bergpässe von Arequipa entfernt. Auf dem Weg zum Canyon kommt man immer wieder an wilden Lamas, Alpacas und Vicuñas (einer kleinen Alpaca-Art) vorbei. Er ist zwischen 1200 und knapp 3300 Metern tief und am Aussichtspunkt Cruz del Condor lassen sich die berühmten Condore beobachten, die über da Tal gleiten.  Die Strecke lohnt sich vor allem wegen ihrer unzähligen Viewpoints.

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8. Der Titicacasee

Der peruanische Teil des Titicacasees ist ehrlich gesagt relativ unspektakulär. Deutlich schöner soll die bolivianische Seite sein. Auch wenn ich eindeutig bezweifle, dass auf den Uro-Inseln auf der peruanischen Seite wirklich noch Menschen leben (so wie es zumindest vorgespielt wird), so sind die Inseln landschaftlich sehr hübsch.

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9. Cusco

Cusco, die Hauptstadt der Inkas, hat eine wunderschöne Altstadt und insgesamt ein ganz besonderen Flair. Man sollte auf jeden Fall nur für Cusco an sich schon ein paar Tage einplanen und einfach ein wenig durch die Gässchen schlendern, auf die Märkte gehen, eine Wanderung in die Berge um Cusco machen und die cusquenische Lebensart in sich aufsaugen.

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10. Machu Picchu

Das Highlight jeder Peru-Reise ist natürlich Machu Picchu. Auch wenn viele kritisieren, dass Peru nur auf Machu Picchu heruntergebrochen wird. Dennoch ist Machu Picchu natürlich absolut atemberaubend. Früh aufstehen lohnt sich, nicht nur, weil dann kaum Leute in den Ruinen sind und ihr noch solche tollen Fotos wie ich hier schießen könnt, sondern vor allem, weil der Nebel sich langsam verzieht und die Wolken zwischen den Bergen aufsteigen. DAS ist meiner Meinung nach die Magie, von der alle immer in Machu Picchu sprechen.

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Lust auf mehr Peru? Dann schau doch mal bei meinen anderen Peru-Artikeln vorbei:

Peru in 2 Wochen – Geht das eigentlich?

10 Gründe warum du Peru lieben wirst

Machu Picchu & Das heilige Tal

Der Colca Canyon (Peru): Eine Reise in 10-Instagram Bildern

Chachapoyas und eine Reise zu den Wolkenmenschen in Peru

Falling in love with Peru – wie aus 6 Monaten 2 Jahre wurden

Cuscos Clubszene – Wie es sich auf 3.430 Metern Feiern lässt

So wirst du zum Spanisch-Streetstyle-Experten

 

Ein Rezept für leckere peruanische Plätzchen gibt’s übrigens noch hier von mir:

Alfajores-Sterne mit Dulce de Leche – Eine weihnachtliche Plätzchenvariation aus Peru

Und wen interessiert, wie ein kleiner peruanischer Straßenhund unser Herz eroberte und nun mit uns in Berlin lebt, der schaue mal in diesen Artikel:

Marrón’s Geschichte – Auf den Hund gekommen in Südamerika

 

Welches sind deine persönlichen Peru-Highlights?

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