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Marrón’s Geschichte – Auf den Hund gekommen in Südamerika
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Marrón’s Geschichte – Auf den Hund gekommen in Südamerika

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Wie Marrón ein Teil der Vagabond-Familie wurde?

Lies’ in diesem Artikel die komplette Geschichte wie wir das Leben eines peruanischen Straßenhundes verändern konnten – und wie er unseres verändert hat.

Bild: mundoalreves (Flickr)

Bild: mundoalreves (Flickr)

Du bist tierlieb und willst nach Südamerika? Mach dich auf ziemlich emotionalen Ballast gefasst. In Lateinamerika wimmelt es nämlich nur so vor Straßenhunden. 

In Peru gibt es eine ziemlich merkwürdige Mentalität was Tierschutz oder Tiere im allgemeinen angeht. Viele haben Rasse-Hunde und verhätscheln diese aufs äußerste. Beim Tierarzt kann man zum Beispiel Kleidung für Hunde kaufen. Wer also mal ein Ballet-Tütü für einen Mops sucht, der sollte mal in Peru schauen.

Hunde werden häufig verschenkt, die sind ja auch soooo süß wenn die klein sind. Und so weiter. Der Nachteil an Lebewesen ist natürlich, dass die auch irgendwann mal wachsen. Und wenn die dann zu groß, ungezogen oder nervig werden, dann kommen die auf’s Dach. Ja, auf’s Dach. Und da stehen die dann ihr Leben lang auf dem Flachdach und fungieren als lebende Alarmanlage.

Das ist aber noch der schöne Fall. Viele landen eben auch auf der Straße und dort geht dann das unkontrollierte Vermehren los. Die Stadtverwaltungen führen regelmäßig „Säuberungsaktionen“ durch und die Hunde werden auf brutale Art und Weise getötet. 

Was man da tun kann? Im meisten der Fälle würde ich sagen nicht viel. Man kann nicht jeden retten. Vor allem kann man nicht die Mentalität einer gesamten Gesellschaft ändern. (Wobei ich das eigentlich nicht so generalisieren mag, denn es gibt sicherlich auch liebe und verantwortungsbewusste Tierbesitzer in Peru). 

Kleinigkeiten, die trotzdem was bringen, wenn du in solchen Ländern unterwegs bist:

  • Übrig gelassenes Essen an eine Straßenecke legen. Irgendein Hund wird es dir danken.
  • Wasser in einen Plastiktopf an den Straßenrand stellen. Es gibt vor allen in trockenen Regionen fast kein Trinkwasser für Straßenhunde.
  • Hunde streicheln und/oder mit ihnen sprechen. Ich habe sehr selten aggressive Straßenhunde gesehen. Hunde wollen meist ihr Territorium verteidigen. Straßenhunde haben keinen Besitz den sie verteidigen, dementsprechend friedlich sind die auch. Ich kann verstehen, wenn man nicht einfach Straßenhunde streicheln möchte, man sollte sich definitiv GUT DIE HÄNDE WASCHEN nachdem man einen angefasst hat. Meistens bringt es schon was, wenn man einfach mal mit ihnen spricht.

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Einen Straßenhund adoptieren

Sicherlich die aller krasseste Hilfe, die man einem Straßenhund bieten kann. Aber auch die, die lebenslang Verantwortung bedeutet. 

In meiner Zeit in Peru habe ich mehrfach gesehen, dass Volunteers oder Traveller Hunde „adoptiert“ haben, sie aber nach ihrer Zeit einfach zurückgelassen haben. Solch ein verantwortungsloses Handeln ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. 

Bevor du einen Straßenhund adoptierst, solltest du dir über folgende, einfache Punkte im Klaren sein:

  • Ein Hund kostet Zeit!
  • Ein Hund kostet Geld! Viel Geld, vor allem Tierarzt-Kosten darf man echt nicht unterschätzen. Du solltest durchschnittlich mit 50 € Tierarztkosten/Monat rechnen.
  • Ein Hund kostet Geduld. Marrón war das gesamte erste Jahr ein absoluter Zerstörer. Schuhe, Laptopkabel, Möbel, der Hund hat einfach alles kleingemacht.
  • Du bist deutlich unflexibler. Reisen mit Hund ist kompliziert und teuer, sobald man nicht mit dem eigenen Auto in Urlaub fährt.

Obwohl ich all diese Dinge vorher wusste… Als ich Marrón zum ersten Mal gesehen habe, waren alle Argumente vergessen.

Marron (4 von 9) Kopie

Marrón ist unser Hund seit er 4 Wochen alt ist.

Und er hat sein gesamtes Leben bisher mit uns verbracht.

Ich habe ihn damals mitgenommen und seitdem ist er mein treuer Begleiter.

Und wenn ich eins nie vergessen werde, dann ist es wie ich damals Marrón gefunden habe.


Das war 2011. Er war schätzungsweise erst 1 Monat alt. 
Eigentlich zu jung um von seiner Mama wegzukommen. Eine Mama war allerdings nicht in Sicht, am Ende von Huanchaco wo es außer Sand, Steine und Müll nicht mehr viel gibt.  

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Marron (7 von 9)

Alejandro und ich brachten ihn zum Tierarzt, da wurde er erstmal entfloht und entwurmt, bekam seine Impfungen und einen General-Check. Alles gut, Hund gesund. Es wurde eine Impfkarte für ihn angelegt „Rasse – Mischling. Farbe – Braun. Name?“ fragte der Tierarzt als er seinen Pass ausfüllte. Name? Kein Plan, wir hatten den Hund vor 2 Stunden gefunden. „Marrón“ (span. für braun) meinte Alejandro. Ja nee, ist klar, sehr kreativ. Aber gut, wir nennen ihn dann noch um. Es sind jetzt fast 3 Jahre vergangen und Marrón heißt Marrón, und das wird auch so bleiben. ;-)

 

Ein Hund der Brötchen isst, Post bekommt und durch Ecuador reist

Seitdem lebt Marrón bei uns und wir haben ihn völlig vermenschlicht. 

Ein typischer Tag in Huanchaco war meist ein großer Spaziergang morgens am Strand, ein paar Pelikane jagen, Straßenhund-Kumpel begrüßen, zum Markt, Brötchen abstauben, das Klopapier nach Hause tragen (das habe ich ihm beigebracht und war morgens DIE Attraktion auf dem Markt), Essen, Pennen und dann ein Streifzug alleine durch Huanchaco. Wir haben ihn meist einfach auf die Straße lassen können, Huanchaco ist fast durchgängig Fußgängerzone, alle kannten uns und den Hund und wussten wo der Hund hingehört.  Marrón hing dann ein bisschen mit den Straßenhund-Buddies ab, hat sich n Fisch am Meer gefuttert und tauchte nach 2 Stündchen wieder vor der Tür auf. 

Ich würde sagen, Freiheit und pura vida.

Nichtsdestotrotz wurde Marrón von Anfang an verwöhnt, ein absolutes Einzelkind. So kam dann auch schonmal das ein oder andere Paket für den Hund aus Deutschland. Da konnte die Post-Omi von Huanchaco auch nur noch den Kopf schütteln…;-)

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Marrón ist ein Reisehund. 

Sozusagen the most vagabond der Familie. Wenn jemand einen Koffer packt, dann geht der Hund durch die Decke vor Aufregung.

Wir sind mit ihm nach Ecuador gereist, nach Lima und jedes Mal ist der Hund einfach genial. 16 Stunden Fahrt nach Ecuador? Kein Ding für Marrón.

 

In Guayaquil, Ecuador, müssen Hunde im Busbahnhof eine Windel tragen.

In Guayaquil, Ecuador, müssen Hunde im Busbahnhof eine Windel tragen.

Als dann der Plan aufkam, wieder eine Weile nach Deutschland zu gehen war klar: Marrón muss mit. 

Das ist leider nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt. 

Aber auch nicht unmöglich. 

Lies’ in diesem Artikel, wie man einen Straßenhund nach Deutschland bringt. 

Nach 20 Stunden Flug mit dem Hund in der Transportbox war ich mit den Nerven völlig am Ende. Ich dachte, der Hund ist jetzt versaut. Den kriegen wir nie wieder so, wie er mal war. Als Marrón dann am Zoll angefahren wurde, und mich durch die Gitterstäbe seiner Box sah, ist er völlig durchgedreht vor Freude.

Seitdem ist Marrón mit uns in Berlin. 

Liebt Schnee, hasst Regen und fährt immer mal wieder gerne mit uns zum Grunewaldsee oder zur Ostsee. Statt Brötchen gibt’s nun Döner, statt Strand das Tempelhofer Feld.

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Marrón in Amsterdam.

Marrón in Amsterdam.

Wir haben festgestellt, dass Fliegen mit Hund zwar teuer und nervig ist, aber Marrón zumindest bei dem einen Mal nicht geschadet hat. 

Für kurze Reisen und Flüge darf er trotzdem erstmal Urlaub am Niederrhein bei meinen Eltern machen. 

Für unseren nächsten großen Plan – eine Reise mit Bus durch Lateinamerika – steht jedoch eins fest: Marrón muss mit dabei sein. Schließlich ist und bleibt er ja ein echter Latino – und vor allem ein echter Vagabund ;-). 

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Möchtest du wissen, wie man einen Hund nach Deutschland bringt? Lies‘ dazu unbedingt diesen Artikel.

Marróns Geschichte ist mittlerweile auch noch mal auf dem Blog „Hunde reisen mehr“ erschienen. 

22 Comments

  • Paulina sagt:

    Hey
    Danke für diesen Artikel. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie Menschen auf „den Hund“ kommen.
    Seitdem ich denken kann, wollte ich schon immer einen Hund haben. Anouk, meine Labrador Hündin ist nun seit über 3 Jahren an meiner Seite. Ich fahre bald für einige Wochen nach Thailand, erstmal ohne Hund.
    Ich finde es spannend, wann ihr Marrón mit auf Reisen nehmt und wann nicht. Ich würde mich freuen, wenn ihr uns auf dem Laufenden hält.

    Wie ihr schon geschrieben habt, ist es eben nicht ganz günstig und vor allem bei Langstreckenflügen auch nicht ungefährlich für den Hund. Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht und ebenso spannend wie es bei mir weitergeht :)

    Aber ein Leben ohne Hund ist natürlich unmöglich! :)
    Liebe Grüße aus dem Prenzlauer Berg,
    Paulina

    • Anne sagt:

      Danke für dein Feedback! Die Entscheidung wie viel ein Hund fliegen sollte ist gar nicht so leicht…Ich denke wo es nicht nötig ist, sollte man es vermeiden. Für uns gehört Marrón zur Familie und alles was länger als 2 oder 3 Monate ist, ist für uns ohne ihn unvorstellbar. ;-) Ich wünsch‘ dir eine tolle Reise durch Thailand!

  • Jasmin sagt:

    Oh wie schön! Ganz tolle Gesichte und vor allem mit Happy End – ich bin begeistert. Mir ist es hier in Costa Rica ähnlich ergangen und ich werde meine Lulu auch nicht mehr hergeben! Reisen mit Hund ist ganz klar komplizierter (weil teurer), aber unmöglich ist ja nichts. Viel Spaß noch mit Marrón, scheint ne echt coole Socke zu sein. :)

  • Tanja sagt:

    tolle Geschichte…da hat Marron ja viel Glück gehabt mit euch. Er sieht übrigens richtig hübsch aus und so frechsüß ;-)

    Wünsche euch noch viele tolle Reisen
    Tanja

  • Gaby sagt:

    super. Bin total beeindruckt.
    Das sollten mehr Leute machen.
    Und Hunde reisen gern – Hauptsache sie sind dabei. Das ist meine Erfahrung, die ich gemacht habe.
    Liebe Grüsse
    Gaby

  • Anika sagt:

    Tolle Geschichte!

    Mir geht es auch fast in jedem Land so mit den Straßenhunden… Marrón rockt!

  • Simone sagt:

    Das ist so eine schöne Geschichte und echt rührend. Ich kann absolut verstehen, dass ihr ihn mitgenommen habt.
    Er ist wirklich zuckersüß!

    Alles Liebe für euch 3!

  • […] Haben diese eine besondere Geschichte? Kennt ihr schon Anne von goingvagabond.de? Die hat in Peru einen Straßenhund adoptiert. Ich sag’s euch: das Leben schreibt die tollsten […]

  • Sabine sagt:

    Die Baby-Fotos von Marrón sind ja der Knaller. Kein Wunder, dass Du Dich sofort in ihn verliebt hast. <3

  • Janine sagt:

    Wow. Bei dem wahnsinnig lieben Blick hätte ich wohl auch nicht nein sagen können zu dem Hund.
    Ich überlege jetzt schon 2 Jahre hin und her endlich wieder einen Hund anzuschaffen, aber durch die viele Reiserei, tendiere ich immer wieder zum Nein.

    Insgeheim hoffe ich aber, dass mir genau das was dir passiert ist auch irgendwann mal passieren wird. Das, das Leben selbst mir sozusagen die Entscheidung abnimmt und mein Herz sich in ebensolche treuen Augen verlieben und alle Mühen eingehen wird.

    Ich wünsche euch ganz viel Freude mit eurem waschechten Vagabond Marrón.

    LG Janine

    • Anne sagt:

      Hallo Janine, danke für deinen Kommentar! Man muss schon wirklich abwägen, wie viel Zeit man mit Reisen verbringt und wo der Hund dabei sein kann. Wenn man hauptsächlich fliegt, sollte man sich das gut mit einem Hund überlegen… Wenn man ohnehin viel mit dem Auto unterwegs ist, dann ist das natürlich wieder eine andere Sache. Auf http://thedoggyblog.de/reisen-mit-hund-herausforderungen/ gibt es ein paar nette Anregungen, wie andere Reiseblogger mit ihren Hunden reisen. Schau doch mal rein :) LG

  • Nora sagt:

    Wow, gerade gelesen! Eine total herzzerreißende Geschichte :) Kommt Marrón auch mit zur ITB? ;)

  • Ann sagt:

    was für ein toller artikel! vielen dank! ich liebe hunde und vermisse sie in meiner momentanen wahlheimat iran wo sie offiziell verboten sind, sehr. umso mehr freue ich mich jedes mal, wenn ich doch einen besitzer mit seinem hund verstohlen durch die straßen schleichen sehe.
    dein blog gefällt mir sehr, habe ihn sofort in meinen rss-feed gepackt und bin gespannt auf deine weiteren abenteuer, in berlin oder anderswo.
    liebe grüße aus teheran,
    ann

  • […] habe ich schon irgendwie mit dem Gedanken gespielt, dort einen Straßenhund zu adoptieren. Tja, und dann kam Marrón. Ich habe ihn noch als ganz kleines Baby an einer Straßenecke aufgegabelt, weil er dort offenbar […]

  • Evy sagt:

    PS: ich würde euch lieben gern in Berlin treffen! Ich latina mein Mann Deutscher! Er latino tu alemana! passt gut :)
    Evy

  • Liam sagt:

    Heyho!
    Erst einmal danke für die schönen, unterhaltsamen und dennoch informativen Texte. Habe den Blog über den Bericht der Einfuhr von Marrón gefunden, weil es ein Thema ist, dass mich sehr beschäftigt.

    Ich werde ab November 2016 ein Jahr lang durch ganz Südamerika reisen in meinem Auto, dass ich von Deutschland mit rübernehme. Es geht auch in Richtung offroad, deswegen mein eigenes Auto (und gleichzeitiges Hobby).
    Aber egal. Eigentlich geht es mir darum, dass ich einfach nur der absolute Hundefanatiker bin… Ich wollte schon immer Hunde haben und sehe mich, sobald ich an die Zukunft denke, gezwungenermaßen in Begleitung mindestens eines Hundes. Ich habe keinen, weil ich:
    1. mir die nötige Zeit nehmen möchte, die ich im Moment dank Abitur nicht habe
    2. die Verantwortung kenne
    3. definitiv noch nicht genaue erzieherische Maßnahmen ausreichend „studiert“ habe.

    Da ich die Reise aufgrund einiger Umstände alleine antreten werde, schlich sich nach und nach der Gedanke eines tierischen Begleiters ein. Ich habe in einem offroad-overlanding Magazin schon einen Artikel über die Reise mit Hunden gelesen, aber darin stand nicht sonderlich viel über die Ein- und Ausfuhr. Weißt du wie es innerhalb Südamerikas aussieht mit dem mitführen von Hunden? Wie steht’s mit dem papierkram ohne Wohnsitz in Südamerika? Gibt es viele Welpen auf der Straße? Ich möchte meinen (ersten) Hund defintiv komplett erleben und aufziehen und deswegen ist mir ein Welpe definitiv ein wichtiges Anliegen. Was denkst du von der Erziehung auf der Straße ständig unterwegs usw?
    Bin einfach neugierig geworden. Einen Hund aus Südamerika mit nach Deutschland zu bringen finde ich eine schöne Idee, da ich so eventuell einen Hund „rette“ und gleichzeitig einen treuen Begleiter und Freund auf der Reise habe.
    LG Liam

    • Anne sagt:

      Hey Liam,

      Danke für deinen Kommentar. Super coole Reise die du da planst!
      Und ich muss sagen: Hut ab vor so viel Verantwortungsbewusstsein! Finde ich wirklich super, dass du dir vorher so viele Gedanken machst.
      Wir sind mit Marrón mal nach Ecuador gereist und hatten seinen Impfpass mit dabei, wo auch unsere (damalige) Adresse in Peru drin stand. Meiner Einschätzung nach ist das aber schnurzegal.
      Den Grenzbeamten nach Ecuador war unser Hund total egal.
      Das kann vielleicht an der ein oder anderen Grenzen anders sein, da kann ich dir keine Garantie drauf geben.
      Ich kenne allerdings ein Paar, die von den USA durch ganz Südamerika mit eigenem Auto, Hund und Baby gefahren sind. Soweit ich weiß, gab das mit dem Hund aber nie ein Problem. (Höchstens mal mit dem Auto…)
      Es gibt da eine sehr gute Facebook-Gruppe, die sich mit dem Thema „Mit dem Auto durch Südamerika“ beschäftigt, ich lese da total gerne mit. Vielleicht hilft dir das auch und du kannst deine Frage da nochmal stellen: https://www.facebook.com/groups/panamtravelers/
      Es gibt wahnsinnig viele Hunde auf der Straße, die meisten sind schon ein paar Monate alt. Welpen gibt es auch ab und an mal, häufig werden die allerdings auf irgendwelchen Schwarzmärkten verkauft (als Rassehunde) und landen dann später im Endeffekt nach ein paar Monaten doch wieder auf der Straße. Marrón war allerdings auch ein Welpe als ich ihn gefunden habe.
      Ich sehe da überhaupt kein Problem drin, dass du mit dem Hund ständig unterwegs bist.
      Er sollte einen kleinen Rückzugsort haben (Vlt der Kofferraum deines Autos, der Rücksitz, irgendwas), aber an sich ist es doch eine super Sache. Der Hund ist die ganze Zeit mit dir zusammen, wird ständig neu herausgefordert, kriegt neue Eindrücke. Ich denke, dass das eine gute Sache ist.
      Du musst nur schauen, wo du mit dem Hund übernachten kannst. Viele günstigere Hostels und Hotels erlauben keine Hunde.
      Außerdem wird er ständig in Kontakt mit Straßenhunden sein (was ja kein Problem ist), man sollte ihn dann nur regelmäßig vor Parasiten schützen und Entwurmen.
      Ich finde es echt eine super Sache und freue mich, wenn ich nochmal von dir höre!

      Liebe Grüße
      Anne

      • Liam sagt:

        Hey Anne, danke für die schnelle Rückmeldung!

        Das klingt doch erstmal ziemlich gut. Weit weniger umständlich als ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht weil ich noch ein wenig in der deutschen Art der extremem Kontrolle von absolut jeder Winzigkeit drin bin. Die Grenzbeamten dort sind ja eh so ne Sache für sich…
        Sehe gerade, dass 2 Freunde von mir schon in der Gruppe sind. Einer lebt drüben in Bolivien der andere macht das gleiche wie ich. Danke dafür! Werde mich mal reinlesen.
        Ein Rückzugsort für den Hund wäre gegeben, da ich mein Auto zum Camper umbaue/umgebaut habe. Ich habe knappe 2 Meter hinten mit Platz zum hinlegen. Übernachten mit Hund wird damit auch kein Problem, da ich ebenfalls im Auto schlafen und leben werde.
        Ich denke es schadet nicht, sich auf die Eventualität vorzubereiten und Ahnung vom Thema „Hund“ zu habe. So wie ich mich kenne werde ich mich in irgendeinen Hund verlieben und dann gehts nicht ohne ihn weiter. Das könnte ich niemals übers Herz bringen. Habe eher Angst, dass ich nicht mit einem, sondern 5 Hunden zurückkomme. Wie ist denn so die Abdeckung von seriösen Tierärzten? In den größeren Städten, die ich zum großen Teil eher meiden werde, bestimmt nicht allzu schlecht.
        Schön zu hören :) bin gerade ebenfalls dabei einen Blog aufzuziehen. Der wird allerdings erst richtig in Betrieb genommen, nachdem die stressige Prüfungsphase vorbei ist. Kann dir dann gerne die nötigen Links schicken um auf dem laufenden zu bleiben.

        Liebe Grüße auch,
        Liam

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